FEMINIST QUEER SOLI PARTY
18th jan. 2014

anticopros_soliparty_flyer_final

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BY
LADIYFEST
AND
EMANCYPUNX

Live: HALLEY MURRAY (USA/Berlin)
Accoustic anarcha punk with some
folky bits thrown in

8pm, Concert 9pm

DJanes: Vivi G., Jenni Rammer (emancypunx records)

Vegan food!

Entrance: donation (2-5)

ERREICHBAR
Reichenberger Str. 63a HH,
10999 – Berlin

Soli Party to support Anti-Corpos, a brazilian feminist lesbian hardcore band.

From Anti-Corpos: A lot of the guys from the Brazilian hardcore hate us cuz we just try to say what we know/feel/want. That’s it.
We are raising money to make the first European tour in the summer. Our latest EP, on the Emancypunx Records, is coming out this winter!

http://anti-corpos.bandcamp.com/
http://www.emancypunx.com/
http://www.ladyfest.net/
http://reiche63a.blogsport.de/
http://www.halleymurray.net/art
http://www.youtube.com/watch?v=oV-ze__4YAs

https://www.facebook.com/events/210254949158392/?fref=ts

Spenden LaDIYfest Berlin

Das LaDIYfest Berlin ist ein selbstorganisiertes, nichtkommerzielles Festival, das den Anspruch hat mit niedrigen Preisen und Spendenempfehlungen nach Selbsteinschätzung (sliding scale) möglichst vielen Leuten die Teilnahme zu ermöglichen. Alle, die das LaDIYfest organisieren, dort auftreten, ein Konzert oder Workshop geben, während des Festivals mithelfen und sich anderweitig an Vorbereitung und Durchführung beteiligen, arbeiten umsonst, bzw. ohne dafür Geld zu bekommen. Die Orgagruppe versucht, durch Fahrkostenzuschüsse und Geld für Materialien zumindest sicherzustellen, dass die Workshopsgeber_innen, Bands, Künstler_innen usw. wenigstens keine Extraausgaben tätigen müssen, um beim LaDIYfest mitzumachen. Leider gelingt uns das gerade bei den Fahrtkosten nicht immer.

Die Gesamtkosten für das ca. 4tägige Festival liegen zwischen 3500 und 8000 Euro (2009 knapp 8000 Euro, 2010 zum Beispiel 4872 Euro, 2013 waren es 3625 Euro). Kosten fallen hauptsächlich für Miete von Veranstaltungsräumen, Technik (Backline, PA, Boxen, Mikros, Beamer…) und einem Transporter an. Zusätzlich entstehen Kosten für Essen, Fahrtkostenzuschüsse, Workshopmaterialien, Poster/Flyer/Buttons/Tshirts, Programmdruck an. Anderes, z.B. Gebärdensprachendolmetscher_innen konnten wir bisher nur für einige Vorträge anbieten und nur, wenn wir dafür spezielle Spenden/Förderung bekommen haben.

Wir behalten seit 2011 jeweils einen Grundstock von etwa 3000 bis 4000 Euro. Wir finden eine Summe in der Größenordnung sinnvoll, um davon die Kosten, die zum Teil vor und während des LaDIYfestes anfallen, zu bestreiten. Außerdem dient diese Rücklage dazu, sicherzustellen, dass das LaDIYfest auch nicht eingeplante Ausgaben bezahlen könnte, zum Beispiel für kaputtgegangene Technik oder einen Kratzer/Delle am Mietauto. In den Jahren 2009/2010 hatten wir nur ca. 1000 Euro Startkapital und waren deshalb auf Unterstützung von anderen Gruppen und von einer Queer-O-Matik Soliparty angewiesen. Außerdem mussten einige Orga-Personen Geld vorstrecken, ohne sicher zu sein, das hinterher genug da ist, um alles zurückzuzuzahlen. Solche Situationen möchten wir mit der Rücklage vermeiden.

In den letzten vier Jahren kam jedes Mal etwas mehr Geld wieder rein, als das Festival gekostet hat (durch Eintritt bei dem Konzert, manchmal gibt es auch mehrere Partys, und durch Spenden für Essen/Merchandise). Den Überschuss spenden wir regelmäßig an verschiedene Projekte, meist im Berliner Raum. Wir haben in den letzten Jahren Spendenvorschläge gesammelt, die entweder direkt an uns gingen, oder von Orga-Personen gemacht wurden, die von Projekten wussten, die Geld brauchen. Außerdem bemühen wir uns, den Veranstaltungsorten, die keine Miete von uns verlangen, nach dem Fest Geld zu spenden.

Unten haben wir aufgelistet, an welche Projekte wir in den letzten Jahren wieviel gespendet haben. Da wir eine wechselnde Gruppe sind, können vor allem die Angaben, die einige Jahre zurückliegen, unvollständig sein.

Nachfragen können außerdem an info[at]ladyfest[dot]net gerichtet werden.

2013 (bisher):
Women in Exile (500 Euro, Soli von Frauentagsparty SO36)
150 Euro: Schule für Erwachsenenbildung

2012:
jeweils 200 Euro an: Wildwasser e.V., Schilleria Mädchencafé, TransformingBodies Kollektiv, Society for Women in Philosophy (SWIP) Germany, Slut Conspiracy
100 Euro: kfetisch, 150 Euro Schule für Erwachsenenbildung

2011:
jeweils 200 Euro an: Medibüro Berlin, Ruby Tuesday Rockcamp for Girls, FAQ-Laden, Vulva la Vida Festival Salvador da Bahia, Wildwasser e.V.
jeweils 100 Euro: Projektraum H48, Schwarzer Kanal

2009/2010:
250 Euro: FAQ-Laden (Mietbeteiligung, da Plenumsort)
50 Euro Anti-racist marriage

2008:
1000 Euro: UFA Warschau
jeweils 250 Euro: DIY Label Warschau, Ruby Tuesday, Bildwechsel, [other label]

2006/2007:
Popkollo Germany, Ladyfest Bukarest, Trixiwitz, Kirgistan-trans-projekt, Queer Belgrad Festival, open space

Give us your feedback! //
Wie war’s für euch?

Now that LaDIYfest 2013 is over (sigh…), we’d love to hear your thoughts and opinions on how this year’s fest was. What went well, what could we do better, and any ideas for the future are very welcome!

Please send us an email at info(at)ladyfest.net.

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LaDIYfest 2013 ist jetzt vorbei (leider), und wir würden sehr gerne deine Gendenken und Meinungen über das diesjährige Fest hören. Was hat dir gut gefallen? Was könnten wir besser machen? Hast du Ideen für die Zukunft? Jede Rückmeldung ist willkommen!

Bitte schreibe eine Mail an info(at)ladyfest.net.

Financial Transparency and Solidarity

english below:::

Stellungnahme der aktuellen LaDIYfest.orgagruppe.

Hiermit möchten wir gern auf die Email von Änn Känn (Anna) Bezug nehmen (https://www.facebook.com/LaDIYfestBerlin/posts/703421953016956).

Vorab möchten wir uns dafür entschuldigen, daß wir es versäumt haben auf die Email mit der Spendenanfrage zu reagieren – vor allem in Anbetracht der Dringlichkeit des Anliegens. Wir hoffen, daß die späte Antwort auf deine/eure Anfrage trotzdem noch auf offene Ohren stößt.

Es stimmt, daß das laDIYfest in den letzten Jahren einen Überschuß raus bekommen hat und dieser zum einen Teil gespendet wurde und zum anderen Teil zur Organisation der kommenden laDIYfeste genutzt wurde.

Zu deinem/eurem Wunsch nach mehr Transparenz: Zunächst möchten wir uns bei dir/euch bedanken, daß du/ihr uns auf diese Situation aufmerksam gemacht habt. Aus dem heutigen, spontan einberufenen Orgagruppentreffen, ging hervor, daß wir defintiv an diesem Punkt arbeiten müßen. Wir werden uns nach dem diesjährigen laDIYfest treffen und eine Liste mit den bisherigen Spenden erstellen sowie öffentlich machen, wieviel Gelder die Gruppe zur Verfügung hat, um den von dir/euch angesprochenen Herrschaftsmechanismen entgegen zu wirken.

Weiterhin wollen wir unsere finanzielle Situation beim nächsten Plenum überprüfen und mit dir/euch bezüglich eines Spendenvorschlags in Kontakt treten. Wir hoffen, daß es dafür von deiner/eurer Seite noch nicht zu spät ist.

Zum Abschluß wollen wir uns auch für die raschen Kommentare auf facebook entschuldigen, die leider nicht in gemeinsamer Absprache mit der Gruppe, sondern privat von einzelnen Personen aus der Orgagruppe entstanden sind. Wir möchten auch zum Ausdruck bringen, daß wir eure politische Arbeit sehr schätzen und hoffen, daß es für eine solidarische Zusammenarbeit noch nicht zu spät ist.

Feministische Grüße von der laDIYfest.orgagruppe.

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Statement of the laDIYfest.orgagroup.

Herewith we would like to refer to the e-mail of Änn Känn 
(https://www.facebook.com/LaDIYfestBerlin/posts/703421953016956).

For and foremost we want to apologize that we failed to answer in time regarding the e-mail in which you’ve asked us about a donation – especially because of the urgency of the request. We do hope, that the late answer regarding your question is still taken with openness from your side.

It is true that the laDIYfests of the last years have made some money. This money was, on the one hand, used to fund and help other political groups and persons, and on the other hand, needed for the coming laDIYfests.

Concerning your wish for more transparency: First of all we want to thank you for raising this issue. We’ve discussed today in a spontaneous meeting that we definitely need to work on this. After the laDIYfest we are going to come up with a list about all former donations. Further, we are going to disclose how much money the group has to counteract the raised problems of power imbalances. Furthermore, we are going to discuss our current financial situation and contact you with a suggestion of donation. We hope that it isn’t too late for that.

Finally, we would like to apologize for the brisk comments on facebook, these were not discussed in the orgagroup but were rather the opinions of few individuals.
Besides, we want to take the chance to tell you that we really value the work you’re doing and we do hope that it isn’t too late for a joint cooperation on the basis of solidarity.

With feminist wishes, the laDIYfest.orgagroup.

Opening Party is CANCELED!
Let’s go to the park!

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Opening Vegan BBQ at Tempelhofer Feld
Thursday, 15 August
6pm – 9:30

Meeting point: Eastern Grill Platz, closest to the Oderstrasse Entrance
Look for the way marked with chalk and the LaDIYfest posters in the Grill Platz

Come say hello, pick up a program, bring some food and drink to share or consume,
and let’s start this year’s LaDIYfest with some feminist fun in the (hopefully) sun!

Halley Murray, singer/songwriter from Berlin/USA will play an acoustic set of feminist songs. She’ll also bring her Raumschiff Zine Distro: www.raumschiffdistro.wordpress.com

We will provide: a few small grills, and some blankets
Welcome are: extra grills, blankets, soccer balls, volley balls, musical instruments, games, playing cards, glitter, bubbles, or whatever else you feminist heart desires!

In case of rain, meet @ FAQ Laden, Jonasstraße 40

LaDIYfest Berlin 2013 program online!

THURSDAY,  August 15th

from 18.00    Opening Vegan BBQ @ Tempelhofer Feld


FRIDAY,  August 16th

15.00-17.00    Bilder von Sexarbeiter_Innen @ SfE
15.00-19.00    Geschlechter(ent-)grenzen @ SfE
17.00-20.00    Drum Workshop For Beginners @ SfE
17.00-20.00    Austausch für Betroffene sexueller Gewalt @ SfE
20.00-21.00    Vokü @ SfE
21.00-23.00    Film night @ SfE


SATURDAY,  August 17th

11.00-14.00    Brunch @ SfE
12.00-16.00    Definitionssache?! @ SfE
15.00-17.00    Archiv-Workshop @ SfE
15.00-17.00    DJ and Scratch for beginners
15.00-17.00    Grafik Workshop mit GIMP @ SfE
17.00-19.00    Jüdischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus @ SfE
19.00-20.00    Vokü @ SfE
21.00-05.00    Concerts & Party @ SO36


SUNDAY,  August 18th

11.00-14.00    Brunch @ Karpfenteichwagenplatz
12.00-14.00    Haircutting @ Karpfenteichwagenplatz
16.00-18.00    GIRLFAGS @ SfE
16.00-19.00    Schweißen @ Werkstattkollektiv Sonnenallee
16.00-20.00    DJaning @ SfE
18.00-20.00    Open Stage @ SfE
20.00-21.00    Spoken Word Performance @ SfE
20.00-21.00    Vokü @ SfE
21.00-23.00    Film night @ SfE

Workshop Descriptions // Workshop-Beschreibungen
Venues // Veranstaltungsorte
Barrier-freedom // Barrierefreiheit
Guidelines // Richtlinien

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Warum nur flt*i? // Why wlt*i only?

Warum ist das LaDIYfest Berlin 2013 ausschließlich für flt*i (FrauenLesbenTrans*Inter)-Menschen?

Wir, die Organisator_innen des LaDIYfests, halten FrauenLesbenTrans*Inter-Räume innerhalb der hier und jetzt existierenden Gesellschaft für notwendig. Wir gehen davon aus, dass auch die als öffentlich bezeichneten Räume nicht frei von Machtverhältnissen, Hierarchien und damit verbundenen (Selbst-)Ausschlüssen sind. Diese werden jedoch häufig nicht benannt, erkannt und bleiben deshalb unsichtbar. Ein flt*i-LaDIYfest kann einen solchen Raum schaffen und versuchen außerhalb eines Cis_Männer[1]*- dominierenden Alltags einen Schutzraum vor sexistischen, heteronormativen Stereotypen, sexuellen und sexistischen Übergriffen, verbaler und physischer Gewalt, sowie jeglicher Form von Homophobie und Trans*phobie zu bieten.

Wir wissen aber auch, dass ein ausdrücklicher flt*i-Raum nicht herrschaftsfrei sein kann. Weder geht Sexismus nur von Cis_Männern* aus, noch werden durch dieses Konzept Rassismen, Ableismen und andere Diskriminierungen aufgebrochen. Wir wollen doch damit versuchen, Dominanzverhältnisse sichtbar zu machen und wo möglich abzuschwächen bzw. zeitweilig auszuschalten. Wir wünschen uns das selbstkritische und reflektierende Diskussionen angeregt werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass wir mit der Eingrenzung für FrauenLesbenTrans*Inter einen für uns möglichen sicheren Ort auf dem LaDIYfest Berlin 2013 bieten können. Uns ist die Vielfältigkeit von Geschlechtsidentitäten bewusst und wir möchten unsere Besucher_innen nicht in ein dichotomes Geschlechtersystem einteilen. Ausschlusskriterium eines flt*i-LaDIYfest kann daher nicht das aussehen unserer Besucher_innen, sondern nur die Selbstdefinition als Cis_Mann* sein.

LaDIYfest Berlin 2013 Orga

 

[1] Cis_männer* sind Menschen, die bei der Geburt als männlich zugeordnet wurden und sich als Männer definieren.

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Why is LaDIYfest Berlin 2013 for wlt*i (womenlesbiantrans*inter) people only?

We, the organizing team of LaDIYfest Berlin 2013, believe that wlt*i spaces are absolutely essential within our society. Public spaces are not exempt from power relations or hierarchies, and subsequently (self-)exclusions. However, these spaces are often not appointed and therefore remain invisible. A wlt*i LaDIYfest can create a space outside of a cis_male*[1] dominated everyday life and consequently can provide a safe_space from sexist stereotypes, sexualized and sexual harassment, verbal and/or physical violence, homo- and trans*phobia.

However, just because a space is defined as being open for wlt*i only, it doesn’t become nonhierarchical. Sexist behavior is neither exclusively shown by cis_men *, nor does it overcome racism, ableism and other discriminations. But we want to make these dominance relationships and structures visible and where possible to weaken or temporarily disable.

We hope to create a safe space for (self-)critical and reflective discussion and offer a more conscious space for wlt*i people at LaDIYfest Berlin 2013. We believe in gender identity diversity and don’t want to divide our guests and visitors into a dichotomous gender system. There is NO and never any exclusive right for anyone to judge our guests and visitors on their appearance. Therefore the only criterion for exclusion is the self-definition / identification as a cis_male”*.

LaDIYfest 2013 Berlin Orga

 

[1] Cis_male* are people who have been assigned male at birth and define as male.

LaDIYfest Berlin 2013 SO36 Party

Das großartige Line up für unsere Party im SO36 am 17. August steht fest:
// Take a look at the fabulous line up for our SO36 party on August 17th:

Live:
Leah King (http://soundcloud.com/leahkingmusic/)
Raging Femme (http://hearthis.at/62RcdYv7/)
My Therapist Says Hot Damn (http://http://mytherapistsayshotdamn.tumblr.com//)
Lucia Lip (http://lucialip.bandcamp.com/)

Djanes:
Hello Shitty (electro_riot_trash, Köln)
Cut Loose (mashups & booty bass, Berlin/Aotearoa)
LaDIYfest DJane Set

LF2013_SO36_Party